Recyling goot wytter
Der dreuscht Fan vo däm Ort wurd jetzt woorschyynlig gärn s Mail mitem Titel "Stalkin, next Episode" lääse, aber nai, dasch nit gmaint. Stattdesse gits halt wider emoll e Kollegschn vo Fcb-Forum-Byydrääg zu däre lächerlige Prässemitdailig vom Herr Cortesi.
Part 1:
"Einerseits will man ja nicht zugeben, dass man gegen die überwiegende Mehrheit nichts in der Hand hat, andererseits ist man wohl auf einige Fälle gestossen, bei denen einigermassen mächtige Leute im Hintergrund wirken (Daddy etc.) oder die schlichtweg krass jung sind - davor möchte man sich möglichst schützen.
Um dieses Dilemma zu lösen (?) verweist man nun einfach auf dubiose Experten, welche eine einem Rechtsstaat schlichtweg unwürdige Wertung bzw. Vorverurteilung vornehmen, indem sie Leute wohl aufgrund von Insignien oder einem nicht buchhalterkompatiblen Äusseren einer dubiosen, sehr schwammig formulierten Gruppe zuteilen. Interessant dabei ist auch, dass man plötzlich (wohl auch aufgrund von Schreiben wie jenen von Captain Sky) nicht mehr von Hools, sondern von B-Fans palavert. Eine verklausulierte Bankrotterklärung mit völlig irrelevanten Rechtfertigungen - man denke nur an die euphorische Lobpreisung des Marsches zum Stadion vor dem letzten Match und plötzlich sind Zugreisende doch wieder einzukesseln?
ps: Wäre ich unter den weiterhin Beschuldigten, ja Diffamierten würde ich wohl ernsthaft eine Klage in Richtung Ehrverletzung oder ähnliches anstreben. Bleibt zu hoffen, dass die weitere Berichterstattung nicht so unkritisch bleibt wie die Agenturmeldungen."
Part 2:
"Wahrscheinlich mein All-Time-Favourite ist der Kommentar im Tagi:
Zitat:
| Repression gegen Gewalt - Tagesanzeiger vom 07.06.2005 KOMMENTAR Von Lukas Häuptli Natürlich ist die Bestandesaufnahme der Zürcher Polizei kein Beweis in der rechtlichen Aufarbeitung des Einsatzes gegen Basler Fussballfans im Bahnhof Altstetten. Schliesslich ist die Polizei in dieser Aufarbeitung Partei - mal als Anzeigende in den Strafverfahren, mal als Angezeigte. Die Bestandesaufnahme ist aber Hinweis darauf, dass erschreckend viele Fussballfans gewaltbereit sind. Vier von fünf Verhafteten bezeichnet die Polizei als «erlebnis- und gewaltorientierte Fans». Beweis für diese Gewaltbereitschaft sind die ständig wiederkehrenden Randale in den Schweizer Stadien. Beispiele? Im letzten Match zwischen GC und Basel steckten «Fans» eine Tribüne in Brand. Oder: Im Cupfinal drangen Fans ohne Billett ins Stadion ein, stürmten nach dem Spiel das Feld und bewarfen von dort gegnerische Anhänger mit Feuerwerkskörpern. Viele wollen diese Gewaltbereitschaft noch immer nicht zur Kenntnis nehmen. Die Kenntnisnahme aber wäre Voraussetzung dafür, dieses Problem endlich anzugehen. Schliesslich haben es traditionelle Fussballländer wie England oder Deutschland längst vorgemacht. Dort bestreitet heute niemand mehr den Nutzen einer Fanbetreuung, die diesen Namen auch verdient. Das heisst: Verband, Vereine, aber auch hoch bezahlte Profis selbst haben ihren Fans klar zu machen, dass Gewalt im Fussball keinen Platz hat. Nur genügen präventive Massnahmen allein nicht mehr. Gegen die unbelehrbaren unter den gewaltbereiten Fussballfans müssen Sicherheitsdienste, Polizei und Justiz repressiv vorgehen. Dazu braucht es Datenbanken, damit Stadionverbote auch durchgesetzt werden können, dazu braucht es aber auch Verhaftungen und Verurteilungen. Der Erfolg in England und Deutschland rechtfertigt auch diese Massnahmen. Und die Bestandesaufnahme der Polizei zum Einsatz gegen die Basler Fans ebenfalls. |
Der absolute Oberhammer!
Im ersten Abschnitt schreib' ich dass man diesen Angaben aus verschiedenen Gründen nicht trauen kann um mich im weiteren Verlauf der wackligen Argumentation einfach trotzdem vehement darauf zu stützen.Natürlich ist der Kommentar von Herrn Häuptli kein Beweis für mein Urteil über die Schweizer Medienszene. Schliesslich ist der Tagi in dieser Aufarbeitung Partei - mal als damaliger Bejubler der Aktion, welcher nun schlecht zurückkrebsen kann, mal als Leib- und Magenblatt der betroffenen Polizeivorsteherin. Die Bestandesaufnahme ist aber Hinweis darauf, dass erschreckend viele Journalisten völlig logik- und hinterfrageresistent sind. Vier von fünf Journalisten bezeichnen die Polizei als «kritiklos, einwandfrei und recherchierunaufwändig zu übernehmende Quelle».
Beweis für diese Fehlleistungen sind die ständig wiederkehrenden Begriffsverirrungen und Panikmache in den Schweizer Medien. Beispiele? Im letzten Match zwischen GC und Basel verursachte 10vor10 einen nationalen Aufschrei, als man von Kriegszuständen sprach. (...)
Viele wollen die wirtschaftlichen Absichten hinter dieser orchestrierten Medienkampagne noch immer nicht zur Kenntnis nehmen. Die Kenntnisnahme aber wäre Voraussetzung dafür, dieses Problem endlich anzugehen. Schliesslich haben es vernünftig journalistisch tätige Blätter längst vorgemacht. Dort bestreitet heute niemand mehr den Nutzen einer Recherche, die diesen Namen auch verdient. Das heisst: Verlag, Ombudsmänner, aber auch hoch bezahlte Redaktionen selbst haben ihren Journalisten klar zu machen, dass das umstellen von Agenturmeldungen und völlig widersprüchliche Argumentationsketten im Journalismus keinen Platz haben.
Nur genügen präventive Massnahmen allein nicht mehr. Gegen die unbelehrbaren unter den gebetsmühlenartig predigenden Zero Tolerance Journalisten müssen Sicherheitsdienste, Polizei und Justiz repressiv vorgehen. Dazu braucht es Datenbanken, damit Schreibverbote auch durchgesetzt werden können, dazu braucht es aber auch Verhaftungen und Verurteilungen. Der Erfolg in der WoZ und der BaZ rechtfertigt auch diese Massnahmen. Und dieser Text ganz besonders.


3 Comments:
ich will ändlig wider e stalking bricht!! ;))
10:55 AM
ich will ändlig wider e stalking bricht! ;))
10:56 AM
doppelt gemoppelt und sich erscht no als zwei verschiideni user usgeh, damit däre forderig no kli mehr nochdrugg verleiht wird... *räusper*
10:59 AM
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